Umgang mit verunfallten Elektrofahrzeugen und defekten Batterien

Online Seminar
VA23-00710
Teilnahmegebühr: 595 €

Basierend auf dem Aufbau von EV und deren Komponenten und Systemen werden die wesentlichen Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen bei Unfällen mit Eletkroautos behandelt. Hier wird auf die elektrische Sicherheit, auf Batteriebrände und die chemischen Gefahren wie auch auf die Grundlagen der Brandbekämpfung und der Deaktivierung von Energiespeichern eingegangen.

Referenten:

Thomas Franta
Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW, Duisburg

Thomas Franta (Jg. 1977), Polizeirat, Leiter des Teildezernates 31.4 „Fahrzeugtechnik, Automotive IT“ im LZPD NRW. Projektleiter des Landesprojektes der Polizei NRW „Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf (KoMoD)-Polizei“. 1998 Eintritt in den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Landes NRW und Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster (Diplom Verwaltungswirt FH). Anschließende Verwendungen im Wach- und Wechseldienst, Einsatztraining und Bereitschaftspolizei der Kreispolizeibehörde Dortmund. 2016-2020 Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst mit Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei (M.A.).

Christian Geib
Stadt Ingolstadt

Thomas Methling
Fahrzeugingenieur, Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW

Thomas König, M. Sc.
Technische Hochschule Ingolstadt

Prof. Dr. Hans-Georg Schweiger
Kraftfahrzeugelektronik und Elektromobilität, Technische Hochschule Ingolstadt

Rüdiger Wollgramm
Leitender Polizeidirektor a. D., Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW, Duisburg

Bis zum Eintritt in den Ruhestand Ende Juli 2019 Referatsleiter für polizeiliche Verkehrsangelegenheiten im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein Westfalen, Leiter der Projektgruppe „Automatisiertes Fahren – verkehrspolizeiliche Auswirkungen“ auf Bundesebene und Vertreter verkehrspolizeilicher Angelegenheiten im „Netzwerk Polizei und Mobilität“. Davor Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz beim Polizeipräsidium Duisburg und der Abteilung 3 (Einsatztechnik, technische Einsatzunterstützung) des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW (LZPD NRW). In einer Anschlussverwendung als Ruhestandsbeamter Angehöriger des „Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW“ und Leiter des Arbeitskreises Verkehr der Gewerkschaft der Polizei (GdP – Landesgruppe NRW -).

Zum Thema

In diesem Seminar wird Praktikern aus der Feuerwehr, Polizei, dem Rettungsdienst und anderen an Unfällen (z.B. Brand) von Hybrid- und Elektrofahrzeugen (EV) beteiligen Organisationen Wissen zum Umgang diesen Fahrzeugen vermittelt. Dabei werden die technischen Grundlagen dieser Fahrzeuge und die davon ausgehenden Gefahren betrachtet. Basierend darauf werden Empfehlungen für das einsatztaktische Vorgehen der Feuerwehr, der Polizei, von Unfallanalytikern und weiteren Beteiligen an solchen Unfällen gegeben. Schwerpunkte sind dabei die Eigensicherung und die Deaktivierung der Fahrzeuge. Auch weitere Aspekte der Elektromobilität auf den zukünftigen Dienstalltag und die Organisation der Rettungskräfte werden diskutiert.

Sie erhalten:

  • Praxiswissen aus erster Hand zum Umgang mit verunfallten E-Autos
  • umfangreiches Material
  • Vorträge vieler beteiligter Gruppen

Programm

Online-Seminar, 09:00 bis 17:00 Uhr

  • Grundlagen Elektrofahrzeuge und HV Sicherheit
    Prof. Dr. Hans-Georg Schweiger
  • Grundlagen Lithium-Ionen-Zellen, Batteriebrand und Chemische Gefahren
    Prof. Dr. Hans-Georg Schweiger
  • Brandbekämpfung Elektrofahrzeuge
    Christian Geib
    Stadt Ingolstadt
  • Polizeispezifische Umfänge
    Thomas Franta, Thomas Methling, Rüdiger Wollgramm
    • Polizei und Elektromobilität (Impulsreferat)
    • Technische und einsatztaktische Anforderungen
    • Auswirkungen des Technologiewandels
  • Unfallanalytik, Transport und Spurensicherung an Elektrofahrzeugen
    Thomas König, M. Sc.
    Technische Hochschule Ingolstadt
  • Diskussion

Zielsetzung

Durch das in diesem Seminar vermittelte Wissen können Praktiker fundierte Entscheidungen im Umgang von verunfallten Hybrid- und Elektrofahrzeugen treffen. Sie kennen die technischen Grundlagen der Fahrzeuge, die davon ausgehenden Gefahren und Möglichkeiten sich vor diesen im Alltag der Rettungskräfte zu schützen. Ebenso können sie den weiteren Einfluss der Elektromobilität auf die zukünftige praktische Arbeit einschätzen und umsetzbare Lösungen entwickeln.

Teilnehmerkreis

  • Feuerwehrleute
  • Polizisten
  • Rettungskräfte
  • Notärzte
  • Technisches Hilfswerk
  • Abschleppunternehmen
  • Autowerkstätten
  • Unfallgutachter
  • Sachverständige
  • Autoverwerter
  • Entscheider
  • technische Leiter und Multiplikatoren aus diesen Bereichen